Johnson & Johnson verschiebt Impfstart in Europa
Viele hatten große Hoffnungen auf den Impfstoff des amerikanischen
Herstellers Johnson & Johnson gesetzt. Anders als bei allen anderen in
Europa zugelassenen Vakzinen reicht eine einmalige Impfung. Doch ähnlich
wie zuvor bei dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers
Astra-Zeneca ist es in Folge der Impfungen zu Sinusvenenthrombosen
gekommen. Diese Fälle werden nun zunächst von Experten untersucht und
der Hersteller verschiebt die eigentlich für kommende Woche geplante
Erstlieferung des bereits in der EU zugelassenen Wirkstoffes.  Zuvor
wurde von den US-Behörden die vorübergehende Aussetzung der Impfung in
den USA empfohlen.
Johnson & Johnson hatte geplant, im zweiten Quartal insgesamt 55
Millionen Dosen an die EU zu liefern. Eine weitere Reaktion der
europäischen und deutschen Behörden steht noch aus.