Am Mittwoch (17.03.) hat vor dem Landgericht Itzehoe der Prozess um einen Mord auf einem Reiterhof in Quickborn begonnen. Der Angeklagte Jens Menso von P. soll in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 2020 seinen ehemaligen Geschäftspartner André P. mit zwei Schüssen in den Kopf ermordet haben. Angeblich gab es zuvor Streitigkeiten um Geld. Der Tatverdächtige war als enger Mitarbeiter des Opfers von Beginn an im Fokus der Ermittler und wurde und wurde zweieinhalb Monate nach der Tat in Hamburg festgenommen.

 

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft soll sich von P. am Abend des 28.06. länger bei André P. aufgehalten haben. Nach Mitternacht soll er sich dann seinem Opfer von hinten genähert und diesem mit seiner Schusswaffe, einer Glock 17, zweimal in den Hinterkopf geschossen haben. P. war sofort tot, die Leiche wurde später von einer Frau auf dem 12 Hektar großen Areal des Reiterhofes entdeckt.

 

Die Verteidiger des Angeklagten, der seit seiner Verhaftung in der JVA Itzehoe in Untersuchungshaft sitzt, haben für den nächsten Sitzungstermin des Gerichtes am 30. März eine umfassende Aussage ihres Mandanten angekündigt. Ein Geständnis in dem sich ansonsten allein auf Indizien beziehenden Verfahren wird dabei aber nicht erwartet. Vielmehr hofft die Verteidigung auf entlastende Ergebnisse aus einem neuerlichen Waffengutachten.

 

Foto: Polizei